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14.05.2014

Wein in knalliger Farbe

Muttertags-Weinfest beim Weingut Hirsch in Leingarten


Zum ersten Mal durfte der Barrique-Reife-Sandsteinkeller besichtigt werden.

Achtung Kopf! Nur in gebückter Haltung können die Besucher des Muttertags-Weinfest beim Weingut Hirsch am Sonntag in Leingarten die Eingangspforte zum Heiligsten des Weinguts überschreiten. Eine abschüssige Rampe führt hinab in die Tiefe. Kerzen leuchten den Weg aus. „Wir bieten heute erstmals die Gelegenheit, unseren Barrique-Reife-Keller zu besichtigen“, erklärt Junior-Chef Christian Hirsch. „Der Keller ist etwas ganz Besonderes. Er wurde aus den obersten Lagen der Sandsteinschichten unserer Weinberge errichtet. Der Wein reift sozusagen dort, wo er angebaut wurde.“

Stolz ist Hirsch auch auf seine neuen Weinkreationen. „Heute können die Besucher erstmals die 2013er Weine verkosten. Außerdem haben wir mit dem Rosé-Saignée ein neuen, trockenen Sommerwein mit einer knalligen Farbe kreiert.“

Hanna Goehring aus Leingarten interessieren die edlen Tropfen überhaupt nicht. Sie bevorzugt die Spielecke für Kinder, die beim Weinfest aufgebaut wurde. Zusammen mit ihrer Mutter Jaroslava Goehring stapelt sie Holzbausteine. „So hoch es geht“, sagt die Dreijährige. „Es ist toll, dass hier auch so viel für Kinder geboten wird“, berichtet ihre Mutter. „Wir haben den Familienausflug hierher gemacht. Wir sind zu Fuß gegangen, haben etwas gegessen und jetzt genießen wir den schönen Tag.“ Auf das Auto haben hingegen Gisela und Klaus Baumeister aus Leingarten zurückgegriffen. „Im Anschluss müssen wir noch weiter“, sagt Gisela Baumeister. „Jetzt sind wir beim Mineralwasser angekommen, nachdem wir uns zuvor eine dünne Schorle gegönnt haben. Mehr Alkohol gibt es nicht, schließlich fahren wir nachher noch Auto“, erklärt ihr Mann Die Hirsch-Weine schmecken beiden ausgezeichnet. „Außerdem haben wir den Erdbeerkuchen probiert. Der ist ebenso zu empfehlen wie das Spargel-Menü.“ Für seinen Sohn holt HeikoMesser aus Heilbronn-Horkheim eine Traubensaft-Schorle am Stand ab. „Wir sind mit der Familie Hirsch befreundet. Deshalb kommen wir auch immer hierher, wenn sie ein Fest veranstaltet.“ Probleme mit der Anfahrt gab es keine. „Der Trollinger- Marathon führte nicht über die Neckartalstraße. Deshalb konnte man ideal nach Leingarten kommen.“